Haselnuss

Die Haselnuss (Corylus avellana) ist eine Pflanzenart aus der Familie der Birkengewächse und eine Schließfrucht, das heißt eine Frucht, die sich beim Reifen nicht öffnet. Botaniker bezeichnen sie als einzig echte Nuss. Sie wächst vorwiegend an Sträuchern, die besonders im Mittelmeerraum kultiviert werden und die Ernte dauert, je nach Region, von Juli bis Oktober.

Bereits ab dem frühen Mesolithikum steuerte die Haselnuss einen wichtigen Beitrag zur Ernährung der Menschen bei. Die enorm schnelle Ausbreitung in diesem Zeitalter wird mit der Einwanderung des Menschen in Verbindung gebracht, der dies bewusst oder unbewusst durch die Anlage von Haselnussvorräten beschleunigte.

Gute Haselnusskerne sollen groß und fest, beim Aufbrechen weiß sowie von leicht süsslichem milden Geschmack sein. Haselnüsse sind überaus nährstoffreich: Sie enthalten mehr als 60% hochwertiges Haselnussöl und 14% Eiweiß. Der Wassergehalt beträgt 4 bis 7%. Das Haselnussöl ist für unsere Ernährung, wegen seines hohen Anteils an einfach ungesättigten Fettsäuren, besonders wertvoll. Des Weiteren ist der Haselnusskern reich an den Vitaminen E, B1, B2 sowie an den Mineralstoffen Calcium, Phosphor, Magnesium und Eisen.